Schuljahr 2015/16


50 BERUFSSCHÜLER SPENDEN ZUM ERSTEN MAL BLUT

Blutspendeaktion am Berufsschulzentrum -

Dass Blut ein ganz besonderer Saft ist, das wissen jetzt über 101 Schülerinnen und Schüler aus unserem Berufsschulzentrum. Bereits zum siebten Mal hat die Juniorfirma JTK der Kaufmännischen Schule den Blutspendedienst des Roten Kreuzes eingeladen.

Generalstabsmäßig  erfolgte in der JTK bereits seit Januar 2016 die Planung der Aktion. Besonders große Bedeutung hatte die Werbung um Blutspender.

Am 2. März 2016 war es dann soweit. Mitglieder des JTK-Teams holten die Spender zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt in ihren Klassenzimmern ab. Ein anderes JTK-Team sorgte für ein Frühstück, weitere Teammitglieder übernahmen die Datenerfassung der Spendenwilligen. An den Betten und im Ruheraum übernahm die JTK dann die Betreuung. Durch eine Kooperation mit der Gewerblichen Schule konnte das JTK-Team allen Spendern ein tolles Mittagessen anbieten.

Bei den Infos und Tests vor der Spende, musste mancher Spendenwillige  erfahren, dass sein Blut den strengen Bedingungen nicht entspricht, etwa wenn er sich in den letzten Monaten piercen oder tätowieren lassen hat, oder wenn er erkältet war. Manchmal war auch ein zu geringes Körpergewicht ein Handicap.

Es war ein toller Erfolg für die Juniorfirma JTK, dass  der Blutspendedienst   72 Blutkonserven davon 50 von Erstspendern mit nach Mannheim nehmen konnte. Blutspenderinnen und Blutspender sind Lebensretter!  Die hohe Zahl der jungen Erstspender  könnte sicherstellen, dass es auch in Zukunft noch genügend dieser Lebensretter gibt.

(Artikel von Karin Huber und Elke Krause)

 


 

Schuljahr 2011/12

 


Fleisch-Fachseminar im neu gestalteten Zerlegeraum der Gewerblichen Schule Künzelsau

Am Samstag, dem 26.November 2011 fand an der Gewerblichen Schule Künzelsau ein Fachseminar mit dem Thema „Optimale Vermarktung von Rindfleisch" statt. Veranstalter waren dasForschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL), mit Sitz in Frankfurt, in Kooperation mit der in der Region Hohenlohe ansässigen Züchtervereinigung Limpurger Rind.


Ein Schwerpunkt des Seminartages für die über 20 Teilnehmer war das fachgerechte Zerlegen und Zuschneiden einer Rinderhälfte. Hermann Jakob von der Fleischerfachschule Kulmbach zeigte den aufmerksamen und neugierigen Teilnehmern die Möglichkeiten eines optimalen Fleischzuschnittes unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit in der Küche. Entscheidend war dabei welche Garverfahren sich für welche Teilstücke eignen und wie man durch die Wahl des Zuschnittes die Wertigkeit eines Fleischstückes erhöhen kann. Weitere Seminarthemen waren das Reifen des Fleisches und das so genannte Etikettieren von fertig verpackten Fleischzuschnitten. Die für die praktischen Vorführungen verwendete Rinderhälfte stammte von einem 32 Monate gemästeten Limpurger Weideochsen, der von der Metzgerei Vogelmann in Bubenorbis bereitgestellt wurde. Die Limpurger Rinderrasse gehört zu den so genannten gefährdeten Hausrinderrassen und wurde 2011 zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres gewählt.


Für alle Teilnehmer war es ein interessanter Tag mit vielen neuen Erkenntnissen. Vor allem war den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben sich, in vielen Fachgesprächen, untereinander auszutauschen. Eigene Erfahrungen wurden eingebracht und neue Ideen für die Vermarktung von Rindfleisch gewonnen.


Fachreferent Hermann Jakob (Fleischerfachschule Kulmbach) präsentiert fachgerechte Fleischzuschnitte